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Gut besucht war das erste Symposium des Brustzentrums Bassum in der Fachklinik Bassum. Kurzvorträge und Gruppenarbeit prägten den Vormittag in der Klinik. Dr. Michael Hippach (Gynäkologe) und Dr. Norbert Grieb (Plastischer Chirurg) – beide Ärzte sind im Brustzentrum Bassum tätig – hatten zu diesem Vormittag eingeladen. Dr. Michael Hippach referierte schilderte eindrucksvoll, welche Therapien sind bei einem Tumor in der Brust möglich sind. Auf Selbsthilfegruppen kann das Brustzentrum innerhalb des aufgebauten Netzwerkes genauso zurückgreifen, wie auch auf den Freundeskreis Brustzentrum Bassum. Ein Netzwerk, welches Frauen nach einer Erkrankung nicht alleine lässt sonder intensiv betreut. Dies geschieht aber nicht vereinnahmend, sondern immer genau so viel wie gewünscht. Wichtig ist den Gruppen, dass die betroffenen Frauen das Maß der Hilfe festlegen. Diplom-Psychologin Angelika Wilkening-Scheck zeigte Wege auf, die Angst, die nach der Diagnose Krebs auftritt, zu bewältigen. Pastor Stefan Bliek berichtete über die Tätigkeiten der Hospizdienste, die nicht nur für die Begleitung sterbender da sind. Und ich? War die Überschrift des letzten Kurzreferates von Jürgen Grobbin. Seine Frau war vor Jahren an Brustkrebs erkrankt. Den Männern in der Partnerschaft geht es auch nicht gut. Sie haben mit den gleichen Ängsten zu kämpfen, wie die erkrankten Frauen auch, sagte Jürgen Grobbin. „Es ist nichts mehr so wie es einmal war!“ Jürgen Grobbin und seine Frau Christiane mussten ihr Leben völlig neu gestalten. Die Erkrankung und die Auseinandersetzung mit dem Brustkrebs hat das Leben der Eheleute auch positiv verändert. „Man nimmt das Leben in völlig neuen Dimensionen war“, sagte Grobbin. Unser BrustZentrum in Bassum steht auf zwei Säulen: der gynäkologischen Onkologie mit Dr. Michael Hippach und der ästhetischen, plastischen Chirurgie mit Chefarzt Dr. Norbert Grieb, beide sind an der Bassumer Klinik des St. Ansgar Klinikverbundes tätig. Dem Bassumer Brustzentrum ist es aufgrund dieser Kombination – die nicht alle Brustzentren aufweisen – möglich, sowohl auf dem Gebiet der Onkologie (Krebsdiagnostik und –therapie), als auch auf dem Gebiet der wiederherstellenden und ästhetischen, plastischen Chirurgie den Patientinnen immer die bestmögliche Therapie angedeihen zu lassen.
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